Besuch des Geymüllerschlössels in Pötzleinsdorf

Das Geymüllerschlössel in Pötzleinsdorf im 18. Wiener Gemeindbezirk wurde 1808 im Auftrag von Johann Jakob Geymüller (1760–1834) erbaut. Nach mehreren Eigentümerwechseln stand das Gebäude seit 1888 im Eigentum des Textilindustriellen Isidor Mautner (daher auch „Mautner-Villa“), der es 1929 aufgrund der schlechten Wirtschaftslage an die Österreichische Nationalbank verpfänden musste. In der Nazizeit wurde es arisiert. Danach rettete nur der Denkmalschutz das Objekt vor dem Abriss. 1948 verkaufte die Österreichische Nationalbank das inzwischen verwahrloste Gebäude an die Republik Österreich, wobei der Direktor der Staatsdruckerei Franz Sobek den Kaufpreis in Devisen vorschoss und dafür ein lebenslanges Wohnrecht erhielt. Sobek brachte dort auch seine bekannte Uhrensammlung unter. Das Schlössel, das schon mehrmals komplett ausgeräumt war, wurde wieder mit edlen Biedermeiermöbeln ausgestattet.

13. Oktober 2026   19:00 Uhr

Filmabend:

DIE HARNONCOURTS UND DER CONCENTUS MUSICUS – Dokumentarfilme

Die seltsamsten Wiener der Welt (Felix Breisach, 2003) und Alte Musik neu gehört – Nikolaus

Harnoncourt und sein Concentus musicus (1974)

Musik in Schlössern und Gärten (1971)

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