das Palais Lobkowitz in Wien

Das Palais wurde 1685-1687 im Auftrag von Philipp Sigmund Graf von Dietrichstein durch Giovanni Pietro Tencalla erbaut. 1709 erfolgte eine Neugestaltung der Hauptfassade geplant Johann Bernhard Fischer von Erlach. Nach mehrmaligen Besitzerwechseln wurde das Palais 1745 von Ferdinand Philipp Fürst von Lobkowitz gekauft. Wegen der guten Beziehung zu Beethoven ist Graf Lobkowitz der Widmungsträger der 3. Symphonie der „Eroica“. Daher auch der Eroica-Saal im Palais. Das Palais war dann bis zum Jahr 1980 im Besitz der Familie Lobkowitz. Heute befindet sich dort das Theatermuseum. Aktuelle Ausstellungen: Figurenspiegel, Groteske Komödie, Gemäldegalerie der Akademie

das Secessionsgebäude in Wien

Das Secessionsgebäude an der Einmündung der Wienzeile in den Karlsplatz wird im Volksmund wegen seiner vergoldeten Blätterkuppel das „goldene Krauthappel“ genannt. Die Wiener Künstler waren im 19. Jahrhundert in der Gesellschaft bildender Künstler Österreichs, KÜNSTLERHAUS organisiert. Diese war sehr traditionell ausgerichtet und gegen die Jahrhundertwende fühlten sich Kunstschaffende um Gustav Klimt, Kolo Moser, Joseph Hoffmann, Joseph Maria Olbrich und weitere mit ihrer neunen Formensprache des Jugendstils dort nicht mehr vertreten und gründeten die SECESSION (Abspaltung), mit der Zeitschrift Ver Sacrum (Heiliger Frühling) als moderner Gegenpol. Die Stadt Wien stellte ein Grundstück zur Verfügung und das Gebäude, wurde nach Plänen von Joseph Maria Olbrich in den Jahren 1897-1898 in Rekordzeit, von Mitgliedern und Mäzenen finanziert, errichtet.

Ausstellung: Groteske Komödie im Theatermuesum

Die aktuelle auch stark beworbene Ausstellung im Theatermuseum „Groteske Komödie“ erzählt von Lodovico Ottavio Burnacini (1636-1707), der als einer der wichtigsten Theateringenieure seiner Zeit gilt. Über 55 Jahre im Dienste der Habsburger, war er zuständig für Theaterhäuser, Straßen- und Dorffeste sowie die Unterhaltung am Hof. Zahlreiche Grafiken, Kostüme und Erläuterungen geben einen Eindruck in diese Epoche.

Bildergalerie der Akademie im Lobkowitz

Werke der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste wegen Umbauarbeiten derzeit im Palais Lobkowitz ausgestellt.

Burgtheaterblicke

Das Wiener Burgtheater wurde im Rahmen der Ringstraßenbebauung 1874-1888 nach der Planung von Gottfried Semper und Karl Freiherr von Hasenauer erbaut. An dem mächtigen vorgewölbten Mittelteil sind die Büsten führender Autoren: an der Front: Gotthold Ephraim Lessing, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, links davon: Pedro Calderón de la Barca, William Shakespeare, Jean-Baptiste Poquelin, alias Molière, und rechts: Friedrich Hebbel, Franz Grillparzer, Friedrich Halm das Synonym für Eligius Franz Joseph Freiherr von Münch-Bellinghausen. Gekrönt wird die Attika mit dem Relief: „Bacchantenzug“ von Rudolf Weyr. Darüber auf der Balustrade „Apollo mit den Musen Melpomene und Thalia“ (tragische und komische Muse). Weiter sind die Attikakolonaden mit entzückenden musizierenden Figuren gestaltet, deren Bezug zum Gebäude für Sprechtheater sich mir nicht ganz erschließt. Antwort auf die Frage ist willkommen.

Das Musikvereinsgebäude in Wien

Das MUSIKVEREINSGEBÄUDE IN WIEN: Bis ins 19. Jahrhundert fanden Konzerte praktisch ausschließlich im feudalen privaten Bereich, in Festsälen der Palais und Paläste statt. 1812 wurde die Gesellschaft der Musikfreunde zur Pflege der Musik und Veranstaltung von Konzerten gegründet. Als das Projekt „Ringstraße“ nach Schleifung der Stadtmauern ca. 1860 projektiert wurde, trat die Gesellschaft der Musikfreunde an das Kaiserhaus heran, mit der Bitte ein Grundstück für den Bau eines Konzertsaales zur Verfügung gestellt zu bekommen. 1863 schließlich stimmte Kaiser Franz Joseph dem Ansuchen zu. Dass das Grundstück nicht direkt an der Ringstraße gelegen war, war der Idee geschuldet, dass die Aufführungen nicht von Verkehrslärm gestört werden sollten. Theophil Hansen wurde schließlich mit der Planung beauftragt und das Musikvereinsgebäude wurde, von der Gesellschaft der Musikfreunde finanziert, 1870 als einer der frühen Ringstraßenbauten im Beisein von Kaiser Franz Joseph feierlich eröffnet.

Kunsthaus Wien Friedensreich Hundertwasser

Das Kunsthaus Wien, eine Auseinandersetzung mit dem vielfältigen Schaffen des Friedensreich Hundertwasser. (1928 – 2000)

der Hofpavillon an der Stadtbahnstrecke

Der Hofpavillon an der Stadtbahnlinie (Jetzt U4) Kennedybrücke. Wurde 1899 von Otto Wagner im Zuge des Neubaues der Stadtbahnlinie (damals dampfbetrieben) für den Kaiser und den Hof als eigener Stations- Wartebereich geschaffen. 2014 wurde das Gebäude nach Sanierung wieder in alter Pracht der Öffentlichkeit präsentiert.

„Annäherung“ Blickpunkte am oberen Belvedere

Das Belvedere ist immer wieder eindrucksvoll. Hier ein paar Blickpunkte unter dem Titel: „Annäherung“

201003 Beethoven-Ausstellung im KHM

„Beethoven bewegt“. Auch das Kunsthistorische Museum widmet heuer eine Ausstellung dem Jahresregenten Ludwig van Beethoven. Eine durchaus interessante Auseinandersetzung. Hier ein kurzer Überblick. Weitere Bilder aus dem KHM unter: im Kunsthistorischen Museum