Die Karlskirche in Wien
Die Wiener Karlskirche ist eines der Wahrzeichen Wiens. Errichtet wurde sie 1716 -1739 auf einem öden Grundstück am Ufer des noch unregulierten Wienflusses (außerhalb der Stadtmauern). Sie wurde von Kaiser Karl VI. als Votivbau nach Überwindung der Pestepidemie von 1715 gestiftet. Architekt war Johann Bernhard Fischer von Erlach, der sich mit seiner Planung unter anderem gegen Lucas von Hildebrandt durchgesetzt hatte. Nach uralter Tradition ist bei einem Kirchenbau der Hauptaltar nach Osten ausgerichtet. Die Karlskirche gilt als der erste Bau, der zugunsten der Ausrichtung als barocke Inszenierung im Stadtbild mit dieser Regel bricht. Außerdem handelt es sich hier nicht um ein kompaktes Bauwerk, sondern werden zahlreiche Gestaltungselemente virtuos kombiniert. Der fulminante Kuppelbau mit dem an einen antiken Tempel angelehnten Säulenportal. Dazu die markanten Triumphsäulen und die Durchfahrtspavillons, die die Erscheinung dominant verbreitern. Einfach eindrucksvoll und ehrfurchtgebietend.































































































